Das Elternhaus

Um den Eltern eine Möglichkeit zu geben, in unmittelbarer  Nähe ihres Kindes zu übernachten, baut die "Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V. " im Jahr 1988 das Elternhaus. Es steht allen Eltern offen, deren Kind in der Kinderklinik stationär behandelt wird und nicht aus dem näheren Umkreis Göttingens kommen. Das Haus bietet 32 Angehörigen Platz. Außer Einzel-und Doppelzimmern gibt es noch zwei kleine Wohneinheiten für Familien, die besonders lange im Elternhaus bleiben müssen.
Das Elternhaus gibt den Familien die Möglichkeit Abstand zur Klinik zu bekommen, sich eine Pause zu gönnen und neue Kraft zu schöpfen. Im Haus können die Eltern Kontakt zu anderen betroffenen Familien finden.

Unter der Überschrift "Eine Idee wird Wirklichkeit" wird Planung und Bau des Elternhauses beschrieben. Ein Bericht über Entwicklungen und Erfahrungen schildert die Elternhausarbeit von Beginn an, zusammengefasst in einer Chronologie und einer Übersicht über Daten, Zahlen, Fakten. Auf einem Rundgang durch das Haus werden die verschiedenen Bereiche des Hauses vorgestellt. In Berichten von Eltern und Jugendlichen wird deutlich, welche Bedeutung das Haus für viele Familien gewonnen hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei die psychosoziale Begleitung der Eltern. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen ihre Arbeit vor und berichten in einem Tagebuch über den Verlauf einer Woche im Elternhaus. In einem Interview äußert sich ein leitender Arzt der Kinderklinik zum Elternhaus aus der Sicht der Kinderklinik. In seinem Finanzbericht geht der Kassenwart der Elternhilfe auf die Kosten des Elternhauses und die Verwendung der Spenden ein. Schließlich werden die neun meist gestellten Fragen ans Elternhaus (FAQ) beantwortet.

Impressionen vom Elternhaus